4. Soziale Selbstverwirklichung

Ausgehend davon, dass der Mensch ein gemeinschaftsbezogenes Wesen ist, sieht GLOCALIS gerade in der Vielfalt der unterschiedlichen Gemeinschaften einen Fortschritt. Diese Vielfalt eröffnet jedem Individuum, die Möglichkeit der sozialen Selbstverwirklichung. Jeder Mensch sollte das Recht und die Freiheit haben, sich in die Gemeinschaft einzubringen, die seinen Bedürfnissen am ehesten gerecht wird. Im Einzelnen:

  1. Die Menschen sollten die Möglichkeit haben sich sozial zu verwirklichen.

  2. Dies bedeutet, dass sie sich selbst nicht nur als Individuum sehen, sondern auch als Teil einer Gemeinschaft, die sie selbst mit gestalten. Sie haben das Recht zur Mitgestaltung, sie haben aber auch die Mitverantwortung für die Qualität der Gemeinschaft.

  3. Die eine Form der sozialen Selbstverwirklichung besteht darin, sich die örtliche Gemeinschaft suchen und wählen zu können, die der eigenen Vorstellung vom sozialen Leben am ehesten entspricht.

  4. Die andere Form besteht darin, die Gemeinschaft durch das Recht auf Mitbestimmung in die gewünschte Richtung zu entwickeln.

  5. Die Vielfalt der sozialen Formen auf der comunalen Ebene ist gleichzeitig ein Angebot für alle Menschen, sich in der für sie geeigneten COMUNIA sozial zu verwirklichen. Weltoffenheit und Freizügigkeit sind hierfür Voraussetzung.

 

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