Der Autor

Das also ist Carolus/Karl Waldecker 

1955 in Köln geboren und an der Mosel aufgewachsen. Ich bin das 6. von 9 Kindern einer  Ostfriesin (Insel Juist), die im Krieg an die Mosel kam, und des Moselaners, den sie dort kennen und lieben lernte.

Mein Vater – leider allzu früh verstorben – war Süßwarengroßhändler und hat uns Kindern, trotz bescheidenen geschäftlichen Erfolgs, allen den Besuch einer weiterbildenden Schule ermöglicht. Meine Mutter war eine begabte Gärtnerin, Köchin und Sängerin und – nicht zuletzt – eine liebevolle und einfühlsame Frau und Mutter.

Ich habe bis zum Jahre 1974 das Max-von Laue-Gymnasium  in Koblenz besucht und danach in Bonn Rechtswissenschaften studiert. Dabei waren es weniger die Verlockungen eines erfolgreichen Anwalts-lebens als die Suche nach Recht und Gerechtigkeit, die mich zu diesem Studium bewegt haben.

Wie kann man im Zeitalter des Werterelativismus noch Recht schaffen und sprechen? Das war schon damals die spannende Frage, der ich unter anderem in rechtsphilosophischen Seminaren und Vorlesungen nachgegangen bin. 

Nach erfolgreichem ersten Examen (1980) durfte ich dem Staat 16 Monate lang als Zivi dienen, indem ich mich um Jugendliche in einem sozialen Brennpunkt zu kümmern hatte. Eine lehrreichere und lebens-nähere „Ausbildung“ als die 30 Monate juristischer Vorbereitungsdienst, der danach folgte.

Mit dem zweiten Examen begann die „Beamtenlaufbahn“ beim Land NRW (1986), das mich zunächst in Detmold, dann in Düsseldorf (1987) und schließlich in Köln (back to the roots) zum Einsatz brachte (2006). Zwischenzeitlich hatte ich Gelegenheit das Innenministerium in Düsseldorf und in Bonn kennenzulernen.

Beim Innenministerium des Landes (1993) durfte ich mich vornehmlich mit dem aufschlussreichen Thema: „Mobilisierung privaten Kapitals für öffentliche Zwecke“, beschäftigen und beim Bundesinnenministerium (1998-2002) hatte ich die spannende Funktion des Vertreters des Bundes für den internationalen Katastrophenschutz. Dies bescherte mir u.a. einige Brüsselreisen, mit interessanten Einblicken in die Welt der Eurokraten.  

Daneben gab gibt es auch ein Privatleben mit einer schönen, langjährigen Beziehung zu meiner Frau, die mir 2 wohlgeratene und hochgewachsene Söhne und ein glückliches Ehe- und Familienleben bescherte. Wir wohnen in Bonn-Oberkassel, einem schönen Ort zu Füßen des Siebengebierges.

Und neben dem Familienleben hat die Musik, vor allem der Gesang immer eine große Rolle gespielt. Im mehrstimmigen Familienchor aufgewachsen, führte der Weg über den örtlichen Männergesangsverein und weitere Chöre schließlich zum „Bonner Kammerchor „(1982). Vor allem dessen zahlreiche internationale Tourneen haben mir in besonderer Weise nahe gebracht, was Menschen verschiedenster Kulturen miteinander verbindet.