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Über diese Kommentare freue ich mich!

6 Kommentare

  1. Wolfgang Rech sagt:

    Sehr geehrter Herr Karl Waldecker!

    Sie haben weit, tief, intensiv sowie trefflich gedacht – und ich vermute, dass die meisten Weltbürger Ihrem Konzept zustimmen würden, wenn sie etwas zu sagen hätten und weiter zu denken bereit sind.

    Es ist unumgänglich, dass Ihre Visions-Ausarbeitung nun in die breite Diskussion gehört. Meiner Ansicht nach sollte dafür ebenso über die Gründung einer politischen Partei nachgedacht werden, die sich aus parteilosen Quer-Denkern (am besten mit bereits vorhandener Stimme) und möglichst aus allen Schichten der Gesellschaft zusammensetzen sollte. Sie würden damit eine entsprechende Basis zur baldigen Transformation Ihres radikalen Konzeptes realisieren – und genau auf diese Zustimmung bei den Bürgern wird Ihr vorgeschlagener Kurs angewiesen sein.
    Ihre Ausführungen sollten nicht nur bekannt werden – es muss über GLOCALIS weitgefächert als tatsächlich realisierbare Vision nachgedacht werden.

    Mein (erster) Vorschlag wäre daher:
    Schicken Sie Ihr Buch, zusammen mit ein paar entsprechenden Vorzeilen an möglichst viele Denker in Deutschland. Mir fallen da spontan z.B. Frank Schirrmacher, Harald Welzer, Dirk C. Fleck, Georg Schramm, Harald Schuhmann, die NachDenkSeiten, Erwin Pelzig, Alternativlos, der Club of Budapest, Horst Köhler, die WIR-Bank, die Sonnenseite von Franz Alt und TELEPOLIS ein – um nur ein paar wenige zu nennen.
    Organisieren Sie mit den zustimmenden Quer-Denkern Meetings, die man z.b. via Internet als Video-Konferenzen abhalten könnte – und gründen Sie in der Folge mit der Unterstützung und Integration dieser Köpfe eine politische Partei, die ich spontan etwa mit „innovativ, zukunftsfähig und in der Mitte“ beschreiben möchte >>> denn die könnte es als einen der nächsten größeren Schritte brauchen, da wir jetzt noch in einer Zeit vor Ihrer Zeit leben in der Parteien eine breite Aufmerksamkeit erfahren – und noch werden zumindest die meisten Völker letztendlich von der gesetzgebenden Gruppierung „geführt“, die sie sich selbst kreiert haben.

    Ich würde in der Tat eine sich ständig erweiternde Liste von Denkern aufstellen, diesen Ihr Konzept vorstellen und konkret anfragen, ob diese mit deren speziellen Möglichkeiten ihres Tätig-Seins mit auf diesen Weg gehen wollen – denn ich denke so gut wie ein jeder dieser Denker ist bereits irgendwie schon ein Teil dieser Vision. Darin integrieren würde ich die nächsten Schritte als Ideen, wobei ich eine Parteigründung als Multiplikator (und auch als Maßnahme, damit sich die Medien und somit die Bürger in der Breite mit der Thematik befassen) mit ins Auge fassen würde. Wenigstens 500 Köpfe sollte diese Liste für den Anfang beinhalten, denke ich. Gut dafür wäre evtl. auch eine Kurzfassung Ihres Konzeptes, denn die Denker sind ja alle schon sehr in ihren Bereichen beschäftigt.

    Ich wünsche Ihnen viel, viel Glück … und finanzstarke sowie ethisch motivierte Sponsoren für die zu bewältigenden Berge an Organisation, die vor GLOCALIS stehen.

    Allzu viel Zeit, um Ihr Ziel umzusetzen, verbleibt nicht mehr.

    Ihr Leser …
    Wolfgang Rech
    … der gerne nicht nur in einer von Ihnen beschriebenen Welt leben möchte

  2. Dijaffo sagt:

    Ich habe das Buch gelesen, alle Seiten!
    Anarchie und realer Sozialismus/Kommunismus sind vorerst verbrauchte Ideen, denen ich in der Vergangenheit nahestand.Ich lese jetzt Seiten im Internet,die die Mängel der jetzigen Gesellschaft sehr deutlich benennen. Dort findet man aber nicht, wie das zu korrigieren wäre.
    Deshalb finde ich Glocalis so gut, weil es einen Weg beschreibt, wie die Sehnsucht vieler Menschen nach einer besseren Welt Wirklichkeit werden könnte. Diese Sehnsucht treibt mich auch mit 75 noch um.
    Deshalb möchte ich Herrn Waldecker erst einmal danke sagen.
    Ich habe im Buch nur eine einzige Stelle gefunden, die ich nicht unterschreiben würde,während des Lesens war ich immer darauf fixiert, wie soll denn das alles gehen, ist es nicht doch eine Utopie?
    Jetzt, da ich bis zum Ende gelesen habe, halte ich eine Realisierung für glaubhaft und möchte deshalb ein Glocalier sein oder werden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dijaffo

  3. Lieber Dijaffo,
    freut mich, dass Du dabei bist. Wie kommst Du mit der Thesenstruktur zurecht?
    Was meinst Du, wie es weitergehen soll?
    herzlichst
    Carolus

  4. Hans Gilles sagt:

    GLOCALIS und „Gute Vorsätze“ zum Jahreswechsel

    Was hat Glocalis mit dem Jahreswechsel und mit „Guten Vorsätzen“ beim Jahreswechsel zu tun ? GLOCALIS ist doch die Konzeption für eine weltumfassende Staatsform und Staatsreform, für politische und wirtschaftliche Neugestaltungen, die weit in die Zukunft weisen und die sicherlich nicht in einem Jahr, auch nicht in 2014, realisiert werden können. Warum also sich zum Jahreswechsel darüber Gedanken machen ? Nun, auch der längste Weg beginnt mit einzelnen Schritten. Ist nicht der Jahreswechsel die beste Zeit, darüber nachzudenken, welche Schritte man persönlich in kommenden Jahr untenehmen könnte und sollte um die Vision von GOCALIS einer Realisierung näher zu bringen ?

    Die Hindernisse, die GLOCALIS im Wege stehen, sind im Buche selbst beschrieben, z. B.:

    „Die staatliche Realität ist vielfach geprägt von der Parteiendemokratie, häufig verbunden mit einer Klassengesellschaft und Lobbyismus. Sie führt letztlich zur Ausbildung einer Oligarchie mit einer „herrschenden Klasse“ von Menschen aus Wirtschaft und Politik, die ihre Entscheidungen weitgehend unabhängig von dem treffen, was im Sinne des „Volkes“ ist. „

    Es bedarf keiner Erläuterung weil es jedem klar ist: die Vertreter der Politik, gleich welcher Partei, die Herrscher in der Wirtschaft, speziell in der Finanzwirtschaft, werden alles tun, um die mit GLOCALIS zwangsläufig verbundene Reduzierung ihrer Macht zu verhindern. Sie werden Hindernisse aufbauen, wann, wo und wie sie können. Gibt es eine Möglichkeit diese Machtoligopole aufzubrechen ? Es gibt nur eine Möglichkeit: die Verstärkung der direkten Einflußmöglichkeit der Bürgerinnen und Bürger auf wirtschaftliche und politische Entscheidungen auf allen Ebenen staatlichen Handels durch die Einführung von Volksbegehren und Volksentscheiden. Aber wollen das nicht auch politische Parteien ? Richtig, einige politische Parteien fordern dies in ihren Programmen und in Wahlreden, aber keine politische Partei hat bisher in der Bundesrepublik ernsthaft versucht, Volksbegehren und Volksentscheide gesetzlichzu verankern, alle politischen Initiativen in dieser Richtung haben sich als hohle Versprechungen erwiesen, nur dazu gedacht, den Bürgerinnen und Bürgern Sand in die Augen zu streuen.

    Aber es gibt einige Bewegungen und Organisationen, deren Ziel es ist, die Einführung von Volksbegehren und Volksentscheiden zu fördern und zu fordern. Bewegungen und Organisationen dieser Art gibt es in jeder Gemeinde, in jedem Bundesland und auch auf Bundesebene. Alle Bürgerinen und Bürger die etwas für das Idealziel GLOCALIS tun möchten, sollten in ihrer Gemeinde, in ihrem Bundesland derartige Organisationen, derartige Bewegungen, und sei es ein lokaler Verein, suchen und unterstützen. Dies wäre ein erster wirksamer Schritt hin zu GLOCALIS.

    Wäre nicht der Jahreswechsel ein passender Zeitpunkt für den „Guten Vorsatz“ im kommenden Jahr, die Einführung von Volksbegehren und bindenden Volksentscheiden aktiv zu unterstützen ? Damit wäre auch die Verbindung von GLOCALIS, Jahreswechsel und „Guten Vorsätzen“ hergestellt.

  5. Kapp sagt:

    Dank für Ihre Vision, Herr Waldecker!
    Man spürt beim Lesen den guten Wunsch, das ernste Interesse am Menschen und an der Natur unserer Erde.

    Nur warum so verkrampft und detailbesessen? Es gibt so viele Kontroll-Neurotiker und Organisations-Fetischisten… Sie hätten lieber einen SciFi-Roman schreiben sollen und dazu ein trocken gegliedertes Buch über die Hintergründe des Systems. So ist ein (für mich) fast unleserliches Buch dabei herausgekommen.

    Mich schreckt vor allem auf, wie sehr Sie auf die Neue Weltordnung der Finanzelite hinarbeiten. Familienzerstörung, Nationen auflösen, eine Weltregierung, eine Weltwährung. Meine Güte, das bekommen wir doch von ganz allein, das ist doch die Agenda „NWO“ (New World Order, sprich „ordo ab chao“) seit Jahrzehnten!
    Fehlt nur noch die Verchippung aller Menschen (ach, das hatten Sie ja auch schon angedacht: Man bezahlt alles mit einer E-Card…)

    Nein, so nicht.
    Mein Wunsch ist doch auch: Globales Bewusstsein mit starker lokaler Verantwortung und Struktur.
    Aber: Sie hätten mehr das Finanzsystem („Die Pyramide“) studieren sollen, die NWO (diesmal: Natürliche Wirtschaftsordnung), die Ideen der Freiwirtschaft. Warum ist Ihr „Geld“ nicht umlaufgesichert? Warum ist es noch ein Schuldgeld? Da gibt es – gerade bei Ihrem Verlegeer Kreutzer – neuere und interessante Konzepte. Hat er Ihnen davon nicht erzählt?

    Mit dem Geld steht und fällt alles. Lesen Sie doch mal deweles.de !

    mit etwas ratlosen aber freundlichen Grüßen,
    Ihr Philipp Kapp

  6. Lieber Philipp Kapp,
    danke auch für Ihre Rückmeldung, selbst wenn sie nicht unbedingt ermutigend ist. „Humor hat, wer trotzdem lacht“, war ein Leitspruch meiner Mutter. Das habe ich nicht nur häufiger gedacht, als ich das Werk verfasst habe sondern auch bei der „Aufnahme“ der täglichen Nachrichten in Presse, Funk und Fernsehen. Und wenn man dann Klassiker liest von Platon bis Marx oder sich mit der zurzeit grassierenden Literatur zum ersten Weltkrieg (Illies und Co.) beschäftigt, dann kann man an der Lernfähigkeit der Menschheit zweifeln und an der Sinnhaftigkeit des Unterfangens, für selbige bessere Bedingungen zu schaffen…
    Offenbar ist bei dem Versuch der Humor und der Unterhaltungswert zu kurz gekommen und – so ihre Kritik – auch die Auseinandersetzung mit der Macht des Geldes.
    Zugegeben das Geldthema war für mich weder das Wichtigste noch dasjenige, mit dem ich mich am meisten beschäftigt habe. Dennoch will ich die Bedeutung des Gelds (der Geldwirtschaft) nicht gering schätzen. Nicht zuletzt deshalb heißt die neu kreierte Staatsgewalt: PECUNIATIVE. In meinem Verständnis kann Geld als Zahlungsmittel, als Bewertungseinheit für Leistungen und Gegenstände, als so etwas wie das Blut im Körper der Menschheit betrachtet werden, das in besonderer Weise für die „Gesundheit“, für die gerechte Verteilung Bedeutung hat. Deshalb bedarf es einer weltstaatlichen Regulierung, einer Kontrolle im Interesse des Allgemeinwohls. Wie genau das aussieht, wie man das in einer Weltverfassung formuliert, wie man das in eine transparente, dem Allgemeinwohl verpflichtete globale Geldverwaltung umsetzt, dazu bedarf es selbstverständlich einer intensiveren und professionelleren Auseinandersetzung, die noch erst stattfinden muss, und die in GLOCALIS nicht geleistet werden konnte.
    Wichtiger als die Geldfrage erscheint mir die Frage des globalen Bewusstseins, ob wir in der Lage sind, uns als Menschheit zu begreifen und im Interesse der Menschheit zu organisieren. Das geht m.E. nur über ein verändertes Staatsverständnis. Staat ist nicht das machiavellistische Schreckensbild eines Herrschaftsinstruments, des Regelsystems für Wolfsbändiger. Nein, Menschen sind nach meiner Wahrnehmung im Grundsatz eher Stachelschweine als Wölfe. Deshalb brauchen sie ein System, das ihnen dabei hilft, die Gemeinschaft mit den richtigen Stachellängen zu finden. Und es muss ein System sein, dass effektiv in der Lage ist, diese Gemeinschaften aber auch jeden Einzelnen (Menschenrechte) zu schützen.
    Gemeinschaften sind nicht „natürlich“ geschützt, vor allem nicht durch die derzeitige nationale staatliche Ordnung. Man muss aber kein Organisationsfetischist sein, um einen Bedarf dafür zu sehen, dass wir oberhalb der Ebene des Nationalstaates eine bessere Organisation brauchen. Und wenn man sich in die Situation syrischer oder tibetischer Freiheitskämpfer versetzt, dann ist es sicherlich auch keine Kontrollneurose, wenn man eine „Ordnung“ wünscht, die eben solche Unterdrückungsregime verhindert, der Anarchismus wird es nicht leisten können. Seine Ohnmacht hat sich in dem sinnlosen Attentat zu Beginn des 1. Weltkriegs geäußert, ein Krieg, der wie auch der folgende 2. Weltkrieg die Gefahr der nationalen Fokussierung gezeigt hat.
    Wenn GLOCALIS letztlich auch eine Weltordnung ist, so orientiert sie sich nicht an der im Netz reichlich diskutierten NWO. Es muss nicht darauf hinauslaufen, dass „die Mächtigen“ nur ein neues schönes Instrument erhalten, mit dem sie dann die ganze Welt regieren (wenn sie es mit Geldmacht nicht jetzt schon tun). Es gibt Ereignisse in der Weltgeschichte, die durchaus Hoffnung geben können (die Französische Revolution, Gandhi, Mandela, die Bewegung die zur deutschen Einheit führte, Stuttgart 21), dass das Volk auch gegen die etablierte Macht etwas bewegen kann.
    Ich bin der festen Überzeugung: Die guten Instrumente (nicht zuletzt Gewaltenteilung) sind bereits erfunden, sie bedürfen lediglich der weltweiten Umsetzung. Was wir national geschafft haben, was wir dabei sind, in Europa schaffen, das geht auch weltweit. Also nur Mut. Nichts ist unmöglich und ganz nebenher haben in GLOCALIS sowohl Familie als auch Nation ihren Platz, nur halt nicht mit Alleinvertretungsanspruch. Ich glaube auch, dass in vielen Köpfen auch schon ein offeneres Bewusstsein vorhanden ist. Damit Offenheit aber nicht zur Orientierungslosigkeit und zu Chaos führt dazu bedarf es einer Vorstellung davon, wie das Ganze „aufgehoben“ sein kann. Das ist GLOCALIS, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
    Bei allem Realitätssinn, ohne positives Denken geht’s nicht, also Kopf hoch!
    Herzlichst
    Carolus

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