Archiv für März 26, 2013

These 13.7

13.7.  Es gibt kein geis­ti­ges Eigen­tum. Aller­dings kön­nen Ide­en wie Paten­te staat­lich aner­kannt wer­den. Mit der staat­li­chen Aner­ken­nung wird die Idee geschütz­tes Gemein­gut. Der Schöp­fer wird auf der Grund­la­ge einer Bewer­tung des gesell­schaft­li­chen Nut­zens und des wirt­schaft­li­chen Erfol­ges ange­mes­sen ver­gü­tet.

These 13.6

13.6.  Ein­rich­tun­gen der Infra­struk­tur sind grund­sätz­lich Eigen­tum von REGIA oder COMUNIA. Sie kön­nen an Pri­va­te ver­pach­tet und von die­sen bewirt­schaf­tet wer­den.

These 13.5

13.5.  Grund­be­sitz einer COMUNIA wird grund­sätz­lich nur an die eige­nen Bür­ger ver­pach­tet, so dass es kei­nen Groß­grund­be­sitz mehr geben kann, der über die Gren­zen einer COMUNIA hin­aus­geht.

These 13.4

13.4.  Pri­va­te haben gegen­über ihrer COMUNIA Besitz­recht an dem Grund und Boden, den sie bis­her zu Eigen­tum hat­ten. Sie haben das Recht, die Flä­chen zu bewirt­schaf­ten und sich die Früch­te und Pro­duk­te (Getrei­de, Wald etc.) anzu­eig­nen und zu ver­kau­fen. 

These 13.3

13.3 Weil die Erde uns allen gehört, gibt es kein Pri­vat­ei­gen­tum an Grund und Boden und Boden­schät­zen, wohl aber an Gebäu­den und sons­ti­gen Gegen­stän­den.

These 13.2

13.2.  COMUNIA erhält von der Welt­ge­mein­schaft ein Gemein­de­ge­biet – wie bei der Pacht — über­ant­wor­tet und ist für die gerech­te Ver­tei­lung von Grund und Boden unter ihren Bür­gern und für die Eigen­tums- und Besitz­ord­nung ver­ant­wort­lich.

These 13.1

13.1.  Die Erde gehört uns allen. Die Mensch­heit ist eine Soli­dar­ge­mein­schaft, wel­che die Güter die­ser Erde gerecht teilt. Sie ist als HUMANITA juris­ti­sche Per­son, der die Erde gehört.

13. Besitz und Eigentum

Allen Men­schen ist gemein­sam, dass sie Gegen­stän­de besit­zen. Man­che sehr wenig, beschränkt auf Klei­dung und das Nötigs­te zu essen, ande­re weit mehr als sie jemals kon­su­mie­ren kön­nen, und das über Genera­tio­nen hin­weg. Es beginnt mit dem Grund­ei­gen­tum und endet beim Brot, das ich besit­zen muss, ehe ich es ver­zeh­ren kann. Über kaum etwas wird mehr gestrit­ten. Und Besitz­an­sprü­che, die Fra­ge der Ver­fü­gungs­ge­walt, lösen Krie­ge aus. Eine fried­li­che und fai­re Rege­lung für alle Men­schen ist daher von zen­tra­ler Bedeu­tung. GLOCALIS geht von fol­gen­den Über­le­gun­gen aus:

  1.  Die Erde gehört uns allen. Die Mensch­heit ist eine Soli­dar­ge­mein­schaft, wel­che die Güter die­ser Erde gerecht teilt. Sie ist als HUMANITA juris­ti­sche Per­son, der die Erde gehört.
  2. COMUNIA erhält von der Welt­ge­mein­schaft ein Gemein­de­ge­biet – wie bei der Pacht — über­ant­wor­tet und ist für die gerech­te Ver­tei­lung von Grund und Boden unter ihren Bür­gern und für die Eigen­tums- und Besitz­ord­nung ver­ant­wort­lich.
  3. Weil die Erde uns allen gehört, gibt es kein Pri­vat­ei­gen­tum an Grund und Boden und Boden­schät­zen, wohl aber an Gebäu­den und sons­ti­gen Gegen­stän­den.
  4. Pri­va­te haben gegen­über ihrer COMUNIA Besitz­recht an dem Grund und Boden, den sie bis­her zu Eigen­tum hat­ten. Sie haben das Recht, die Flä­chen zu bewirt­schaf­ten und sich die Früch­te und Pro­duk­te (Getrei­de, Wald etc.) anzu­eig­nen und zu ver­kau­fen.
  5. Grund­be­sitz einer COMUNIA wird grund­sätz­lich nur an die eige­nen Bür­ger ver­pach­tet, so dass es kei­nen Groß­grund­be­sitz mehr geben kann, der über die Gren­zen einer COMUNIA hin­aus­geht.
  6. Ein­rich­tun­gen der Infra­struk­tur sind grund­sätz­lich Eigen­tum von REGIA oder COMUNIA. Sie kön­nen an Pri­va­te ver­pach­tet und von die­sen bewirt­schaf­tet wer­den.
  7. Es gibt kein geis­ti­ges Eigen­tum. Aller­dings kön­nen Ide­en wie Paten­te staat­lich aner­kannt wer­den. Mit der staat­li­chen Aner­ken­nung wird die Idee geschütz­tes Gemein­gut. Der Schöp­fer wird auf der Grund­la­ge einer Bewer­tung des gesell­schaft­li­chen Nut­zens und des wirt­schaft­li­chen Erfol­ges ange­mes­sen ver­gü­tet.

These 9.8

9.8 Durch die Inte­gra­ti­on des Mili­tärs und die Aus­ba­lan­cie­rung der ein­zel­nen Staats­ge­wal­ten kön­nen im Sicher­heits­be­reich erheb­li­che Mit­tel ein­ge­spart und unter ande­rem zur För­de­rung benach­tei­lig­ter Regio­nen ein­ge­setzt wer­den. Auch das sichert Balan­ce und Frie­den.

These 9.7

9.7 Der Welt­staat benö­tigt kein Mili­tär. Auf­grund der gesamt­staat­li­chen Struk­tur und des neu­en Staats­ver­ständ­nis­ses kann es ledig­lich noch um Pro­bleme der Welt­in­nen­po­li­tik gehen, die im Zwei­fel mit poli­zei­li­chen Mit­teln zu lösen sind.