2. Mensch

Die Welt ver­bes­sern heißt letzt­lich, den Zustand für die Men­schen zu ver­bes­sern. Was aber ist für den Men­schen eine Ver­bes­se­rung? Was ist der Mensch? Was will der Mensch? Wo ist die gemein­sa­me Platt­form, von der wir aus­ge­hen kön­nen und gibt es eine zu der wir hin­wol­len? Gibt es eine mora­li­sche Qua­li­tät, mit der die Men­schen „von Natur aus“ aus­ge­stat­tet sind? Fra­gen zum Men­schen, zum Men­schen­bild.  Hier­zu eini­ge glo­ca­li­sche The­sen:

  1. Der Mensch ist von Natur aus weder gut noch böse. Sei­ne Ver­an­la­gun­gen und sein Ver­hal­ten kön­nen aber als gut oder böse emp­fun­den und bewer­tet wer­den.
  2. Die Men­schen defi­nie­ren, was sie als gut und böse emp­fin­den. Sie for­mu­lie­ren Gebo­te und Ver­bo­te und ver­su­chen die­se durch­zu­set­zen.
  3. Der Mensch ist ein auf Gemein­schaft ange­leg­tes Wesen. Die gut orga­ni­sier­te Mensch­heit mit vie­len sozia­len Alter­na­tiv­an­ge­bo­ten ver­bes­sert auch die Vor­aus­set­zun­gen für das indi­vi­du­el­le Wohl­be­fin­den.
  4. Die bes­se­re Orga­ni­sa­ti­on der Mensch­heit wird Aggres­sio­nen und damit die Schaf­fung von neu­em Leid und Elend ver­mei­den hel­fen.

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